Bild: © Paramount Pictures
Polanskis Filme mag ich ja ungemein, vor allem The Fearless Vampire Killers or: Pardon Me, But Your Teeth Are in My Neck (was für ein Titel!), besser bekannt als Tanz der Vampire. Aber als ich gestern aus einer Ramschkiste die Widescreen-DVD von Rosemary´s Baby geangelt hatte, fragte ich mich kurze Zeit später an der Kasse, was ich da eigentlich gerade mache. Will ich diesen Film wirklich kaufen? Ihn hatte ich vor einigen Jahren bereits gesehen und er hat mich sowas von fertig gemacht. Im Grunde ist es ja gut, wenn ein Film den Zuschauer in irgendeiner Weise emotional bewegt. Aber Rosemary´s Baby betreibt einen so subtilen Nervenhorror – ich glaube, ich bin dafür nicht masochistisch genug. Ähnlich geht es mir mit einem anderen Film in der Sammlung, der eigentlich noch schlimmer ist: Breaking the Waves (Lars von Trier). Einmal gesehen, nie wieder. Unerträglich. Und doch oder vielleicht genau deswegen großartig. Rosemary´s Baby, definitiv kein Ramsch, bleibt derzeit erst einmal in der Ramschkiste.
Ähnliche Beiträge:














{ 4 comments… read them below or add one }
ich hab rosemary`s baby nie zu ende gesehen. scheußlicher film.
genauso wie dieser film von von trier mit björk.
keine ahnung wie der heißt (das ist die verdrängung!). schauderhaft!
polanski is da ja berüchtigt dafür. von dem film hab ich auf der uni einige male gehört aber gesehen hab ich den noch nie. lars von trier macht mich wahnsinnig. aber berührend finde ich das nicht. ich muss aber auch ehrlich sagen, dass ich mir schwer tu mit solchen filmen und ich kann mich zwar gut wissenschaftlich damit auseinandersetzen (sollte ich ja auch +g+) aber so wirklich privat würde ich mir das nicht anschauen. auch mit babel ging es mir so, obwohl das ja noch verhältnismäßig harmlos war.
Dancer in the Dark, habe ich hier, aber noch nicht gesehen. Können wir ja nächste Woche anschauen. Oder wir arbeiten an unserem Film mal weiter. Gelle
Lars von Trier habe ich auch durch Filmseminare kennen gelernt. Seine Serie “Geister” finde ich ziemlich gut, obwohl sie gegen Ende auch gen Wahnsinn driftet. “Breaking the Waves” berührt auf seine Weise schon, sonst würde das einen weit weniger tangieren. Emotional.
Dein Studiengang liest sich interessant!