Bild: © Greg & Tim Hildebrandt
Als absoluter Bücherparallelleser gelang es mir nun auch endlich, den kleinen Hobbit zu Ende zu bringen. Und? Eine sehr fantasievolle und nahezu epische Abenteuergeschichte. Ein sehr charismatischer kleiner Bilbo. Eine Fantasystory, die sehr viele Bezüge zu Fabelgeschichten und Märchen aufweist. Und sich für mich um einiges besser lesen lässt, als der Herr der Ringe. Zumindest die Gefährten habe ich dreimal angefangen, und im besten Versuch nur bis zur Hälfte aufmerksam lesen wollen. Für mich ist der Knackpunkt folgender. Tolkiens Bücher waren definitiv innovativ und letztendlich Vorbild für eine gesamte Fantasykultur, mit ich wiederum schon groß geworden bin. Für mich sind heute die Herr der Ringe Bücher von ihrer Stilistik her, naja, fast schon ein wenig bieder. Und zäh. Andererseits kann ich nachvollziehen, dass Fans diese genau wegen ihrer bürokratischen Ruhe und Detailverliebtheit schätzen. Ich erinnere nur an den Prolog von die Gefährten. Trotzdem ging es mir mit dem kleinen Hobbit besser, vielleicht war Tolkien hier noch relaxter mit der Materie. Der kleine Hobbit ist echt niedlich. Und ich bin mir sicher, dass die Verfilmung, als Zweiteiler geplant, wieder einiges an Action rausziehen wird. Denn die gibt es eigentlich auch im kleinen Hobbit. Ich sage nur: Spinnen, Orks, Trolle, Wargs und die Schlacht der fünf Heere.
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Der kleien Hobbit ist wirklich toll und du hast recht, im Gegensatz zum Herrn der Ringe lässt es sich flüssiger lesen.
Ich liebe dieses Buch!
Und Der Herr der Ringe ist mein absolutes Lieblingsbuch.
Halte durch! Es lohnt sich!
Ich habe schon von vielen Leuten gehört, dass sie den ersten Teil schwer fanden und endlos… Das Problem hatt eich nicht. Aber, ich kann Dir nur empfehlen, das ganze Werk zu lesen.
Ich spare mir derzeit Lust an für die zweite Hälfte der Gefährten. Das kommt irgendwann dran. Bin ja noch jung.
Was den Herr der Ringe angeht, bist du nicht der einzige. Ich komme nie über die ersten 50 Seiten hinaus, weil es so… (ich hoffe, ich verletz keinen damit) schlicht und ergreifend… langweilig ist. Vielleicht könnte ich auch langatmig sagen, dass käme deinem Urteil auch näher (Detailverliebtheit und so).
Aber ich kann es ja auch mit 50, 60 nochmal in Angriff nehmen
Der kleine Hobbit hatte auch den Vorteil, im Gegensatz zum Herr der Ringe, dass ich nicht schon eine Verfilmung gesehen hatte. Trägt bestimmt auch zur Motivation bei.
Wenn man die Story und das Tempo der Filme bereits kennt, muss man die Bücher irgendwie anders angehen. Habe ich mir mal so festgehalten.
Treffen wir uns in der Mitte, bei “langatmig”