Die Seattlewochen in der Astronautenbar: Neben Pearl Jam steht zur Zeit eine zweite Grungeband der 90er Jahre in den Startlöchern, um am 25. September 2009 ihr neues Album Black Gives Way To Blue auf die Welt loszulassen. Alice in Chains. Neben Nirvana, Soundgarden und Pearl Jam, die wohl bekanntesten Vertreter aus Seattle. Ihr Album Dirt von 1992 zählt zu den besten Rockalben überhaupt. Der große Durchbruch in den Mainstream gelang vor allem in den USA, ihr Song Would? zum Film Singles – Gemeinsam einsam ging auf MTV Rotation, ähnlich wie die Ballade Rooster. Alice in Chains waren aber generell zu düster und heavy für den Massenmarkt. Ganz im Gegensatz zum Popgrunge Nirvanas, welcher von Butch Vig später mehr auf Radiotauglichkeit produziert wurde und ebenfalls in Europa erfolgreich war. 1995 erschien das dritte und letzte Studioalbum von Alice in Chains, unbetitelt, Frontman Layne Staley war bereits schwer drogenabhängig und erlag 2002 schließlich Sucht und Folgen. Dabei war gerade Staleys Stimme und Gesang prägend für die Band, im zweistimmigen Doppelpack mit Jerry Cantrell unheimlich gut. Ein Kultduo wie Simon & Garfunkel. Mittlerweile gibt es mit William DuVall einen neuen Sänger, der zwar weniger markant klingt, sich zusammen mit Jerry Cantrell aber trotzdem überraschend gut nach Alice in Chains anhört. Alice in Chains sind nach 14 Jahren wieder zurück. Das MTV Unplugged von 1996 war übrigens einer der letzten Auftritte mit Layne Staley, was etwas unheimlich an Kurt Cobain und das Nirvana Unplugged erinnert. We die young.
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Alice in Chains! Super. Ich mochte die schon immer, aber nicht wirklich viele Leute in meinem Umfeld kennen die.. Freu mich auf das neue Album! Danke fürs Erinnern..
Klar gerne.
Alice in Chains sind aber auch ziemlich Geschmackssache. Entweder man liebt sie, oder eben nicht. Was ja an sich schon recht spannend ist.