Werner Herzog: Mein liebster Feind

by elbenno on 11. Januar 2010

Post image for Werner Herzog: Mein liebster Feind

Das mit Abstand irrste Paar des Filmgeschäfts sind Werner Herzog und Klaus Kinski. Der eine ist extrovertiert und irre – der andere introvertiert und irre. Beide zusammen sind eine hochexplosive, spannende und kreative Mischung:

Werner Herzog brachte 1999 den Dokumentarfilm “Mein liebster Feind” in die Kinos, 8 Jahre nach dem Tod Kinskis, welcher das unfassbar schwierige Regisseur-Darsteller-Verhältnis zwischen beiden wiedergab, welches bis hin zu gegenseitigen Mordplänen reichte. Wer ein wenig Zeit hat, etwas Englisch versteht und sich für Filmhintergründe interessiert, sollte unbedingt mal die Doku anschauen. Allen anderen empfiehlt die Astronautenbar diesen kleinen Ausschnitt in Deutsch.

Ähnliche Beiträge:

  1. Deutscher Film: Arthaus & Kulturspiegel Edition

{ 10 comments… read them below or add one }

Spanksen 11. Januar 2010 um 20:33

Gegenseitige Mordpläne? Ich wusste schon immer das der Kinski dazu fähig gewesen wäre :mrgreen: Trotzdem genial

Antworten

elbenno 14. Januar 2010 um 19:29

Den richtig geplanten Mord hatte jedoch Herzog vor. ;-)

Antworten

tumulder 11. Januar 2010 um 21:19

Ich mag ja beide sehr gut leiden. Vielleicht gerade weil sie so sind wie du sie beschreibst.^^ Geliebter Feind wird ja dankenswerter Weise ziemlich oft auf irgendeinem Dritten, 3Sat oder Arte wiederholt. Ich glaube, ich habe ihn mittlerweile schon dreimal gesehen. Herzog ist ein wunderbarer Erzähler.

Antworten

elbenno 14. Januar 2010 um 19:30

Der kommt öfters, als so mancher Herzog/Kinski Film, ja. ;-) Es gab die deutsche Version bis vor kurzem auch komplett bei Google Video. Jetzt ist “leider” nur noch die englische da.

Antworten

ami 11. Januar 2010 um 22:21

um gottes willen, was für ein verstörender mensch…..das macht mich fertig. ich weiss, warum ich dem phänomen kinski bisher immer konsequent asugewichen bin. herr ami hat die herzog-doku auf der wunschliste – ich denke, ich werde da mal nachhelfen, dass interessiert mich sehr!

Antworten

elbenno 14. Januar 2010 um 19:33

Es gibt eine großartige Herzog/Kinski DVD-Box mit den gemeinsamen Filmen und der Doku. Falls dein Mann mal Geburtstag hat. ;-)

Antworten

Ihsan 12. Januar 2010 um 10:09

Echt korrekt von Dir solche Schätze auszugraben :D
Ich hatte mal eine Freundin die voll auf Klaus Kinski stand (ob das wohl der wahre Grund für die Kurzlebigkeit unsere sehr intensiven Beziehung war? ;) Das zierliche Persönchen (zumindest damals) sprach vortwährend von einem “Kinski-Cafè” in Dortmund. Seither wollte ich da immer hin. Dies liegt nunmehr über zehn Jahre zurück ;) Ich weiß heute noch nicht ob es dieses Cafè überhaupt gibt. Aber es hat sich immer cool angehört wenn sie davon sprach :D

LG,

Ihsan

Antworten

elbenno 14. Januar 2010 um 19:36

Kann ich mir gut vorstellen, dass Kinski eine gewisse Faszination bei Frauen auslöst. ;-) Da sich Kinski wohl bei Wutanfällen auch tagelang im Badezimmer/Klo zum Randalieren eingeschlossen hat, stelle ich mir ein praktisches Zusammenleben etwas erschwert vor. Sie wäre bestimmt zurück gekommen.

Antworten

Mathilda 13. Januar 2010 um 18:52

Das war tatsächlich eine wirklich beeindruckend, erschreckende Doku… Na, wenn zwei Genies aufeinanderprallen, sieht das wohl so aus. Kinski ist aber mit Sicherheit ein sehr guter Künstler und unglaublich gestört… Von Weitem kann man sich das Anschauen, aber ich will nicht am Set gewesen sein ;)

Antworten

elbenno 14. Januar 2010 um 19:39

Mit Kinski alleine im Dschungel einen Film drehen. Das ist bereits Wahnsinn. Ich schaue mir das auch lieber von außen an. ;-)

Antworten

Leave a Comment