TIM BURTON komplett – TEIL 1

28. Januar 2010

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Disney ließ ihn per Stipendium Trickfilmkunst studieren, danach arbeitete er für die ihre Studios an Filmen wie Cap und Capper, sowie Taran und der Zauberkessel. Mitte der 80er emanzipierte sich Tim Burton von Disney und ging als Regisseur und Autor eigene Wege. Die Astronautenbar über die  schräg-düstere Filmografie Tim Burtons:

Beetlejuice (1988)

Der Plot: Kinderloses Paar stirbt eines jungen Todes. Als Geister gefangen im eigenen Haus scheitern sie an der Vertreibung der neuen, unsympathischen Bewohner. In ihrer Not rufen sie den irren Lottergeist Beetlejuice, dessen Hilfe in wilden Terror umschlägt.

Die Highlights: Michael Keaton als Beetlejuice spielt unfassbar gut, und arbeitet im Original irrsinnig mit seiner Stimme und vielen kleinen Gestiken. Theoretisch hätte Keaton mit selbiger Leistung auch einen großartigen Joker in der Batman Verfilmung gegeben. Die Musik von Danny Elfman, langjähriger Wegbegleiter Burtons, ist großartig schräg-schaurig und die Effekte und Studiobauten tragen bereits die typische Burton Ästhetik. Burton hat hier eigentlich schon alle Töne seiner Klaviatur am Start. In den Nebenrollen gibt es viele witzige Charaktere, gut besetzt, Wynona Ryder ist charmant  als empathisches Teengirl und die witzigste Szene ist ein unfreiwillger Gruppentanz zu geladenem Tische.

Herzfrequenz: Burton startet radikal mit einem Hit, Beetlejuice ist ein eigensinniger Film und wegweisend für die weiteren Filme Burtons. Gut gealtert.

Batman (1989)

Der Plot: Ein psychopathischer Terrorclown bedroht die Großstadt Gotham City, bekämpft wird er von einem düsteren Rächer in Fledermausverkleidung. Beide Extremfiguren resultieren dabei geschickt aus der Biografie des anderen, in einem finalen Showdown kommt es zur direkten Konfrontation.

Die Highlights: Batman war einer der Superhits des Jahres 1989 und ein wichtiger Film Burtons, mit dem er sich im Filmgeschäft weiter etablierte. Burton verbindet ausgezeichnet seine Ästhetik mit der Comicvorlage und erneuert Batman als Marke dadurch deutlich: Der schwarze Anzug, das Auto, die Gimmicks – alles sieht jetzt cool aus. Die Effekte sind größtenteils heute noch ansehnlich, lediglich bei der Dimensionierung der Sets und deren Dekor bricht der Studiofilm häufig ein. Jack Nicholson spielt trotz der Maske gewohnt gut, der wandlungsfähige Keaton präsentiert einen sehr smarten Superhelden. Danny Elfman hat mit der Filmmusik und dem Titellied Filmgeschichte geschrieben.

Herzfrequenz: Tim Burtons Batman von ’89 ist vielleicht der beste Film der Reihe, obwohl er heute von Christopher Nolans beiden Verfilmungen überholt zu sein scheint. Trotzdem: Zwei interessante Universen in einem Film – Batman und Burton.

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DosCorazones Januar 28, 2010 um 16:39

Ah, Tim Burton… Ohne Frage einer der genialsten Regisseure der Welt – ich freue mich schon auf die nächsten Teile dieser Reihe!

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elbenno Januar 30, 2010 um 08:09

Sind schon geschrieben!

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Spanksen Januar 28, 2010 um 16:57

Bin auch ein großer Fan seiner Werke, Beetlejuice ist genial! By the Way, ist dir schon mal aufgefallen das du eine Tim Burton sogar Ähnlich siehst, ist mir grad mal so aufgefallen. Zuerst dachte ich das wärst du :mrgreen:

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elbenno Januar 30, 2010 um 08:11

Ja. ;-) Wo du es sagst, auf den Bildern ein wenig. In echt aber nicht so…

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Dr. Borstel Januar 28, 2010 um 19:04

Ah, so was in der Art hatte ich mir für nächsten Monat auch noch vorgenommen, zur Vorbereitung auf Alice quasi. An den Original-”Batman” erinnere ich mich leider gar nicht mehr, der muss dringend noch mal nachgeholt werden. Aber Nolans Filme sind auf jeden Fall besser gewesen. ;-)

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stiller Januar 28, 2010 um 19:14

Nicht besser. Anders. ;)

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elbenno Januar 30, 2010 um 08:14

Nolans Filme adaptieren halt eher die Frank Miller Generation an Comics, während Tim Burton den klassischen Batman aufgegriffen und modernisiert hat. Dem ersten Batman von Burton sieht man mittlerweile auch ein wenig sein Alter an.

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quadratmeter Januar 28, 2010 um 20:44

Oh, Tim Burton, den finde ich sehr genial!

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elbenno Januar 30, 2010 um 08:14

Burton – genial – nicht immer, aber oft. Wie ich finde. ;-)

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Ihsan Januar 29, 2010 um 09:04

Tim Burton ist echt cool! Mein Lieblingsfilm von ihm ist “Corpse Bride”

LG,

Ihsan :D

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elbenno Januar 30, 2010 um 08:16

Witzig, Corpse Bride ist der einzige Burton Film, den ich noch nicht kenne. Steht aber hier und wird die Tage angeschaut. Bin gespannt!

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quadratmeter Januar 30, 2010 um 11:27

Unbedingt! Der ist so schön :)

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stiller Januar 30, 2010 um 11:38

Jap, (noch) besser als Nightmare before Christmas.

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Sterntau Januar 30, 2010 um 19:47

Ich habe mir letztens erst “Big Fish” erobert und bin immer noch begeistert.
Ja, ich mag auffallend viele Filme von T.B. und bin schon sehr auf seinen neuesten Streich gespannt.

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quadratmeter Januar 30, 2010 um 19:54

Big Fish habe ich im Original gelesen, sehr klasse.

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elbenno Januar 31, 2010 um 16:55

Big Fish, ja, Tränchengarant. ;-)

Aber es gibt auch Sachen an dem Film auszusetzen.

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donpozuelo Januar 31, 2010 um 10:59

Tim Burton ist wirklich ein großartiger Regisseur mit einem unheimlichen guten Händchen für fantasievolle Filme

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elbenno Januar 31, 2010 um 16:56

Großartiger Regisseur, fantasievolle Filme… aber teilweise auch ein recht mittelmäßiger Erzähler. Finde ich. ;-)

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Mathilda Februar 6, 2010 um 14:28

Hail to the master… Toll, dass du über ihn berichtest <3

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elbenno Februar 7, 2010 um 12:28

Obwohl ich nicht soooo der riesige Burton Fan bin!! :-)

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Mathilda Februar 9, 2010 um 17:39

Ach, klar.. längst heimlich infiziert… ;-)

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elbenno Februar 10, 2010 um 14:49

Ich finde seine Filme schön. Sehr visuell. So richtig berührt hat mich bislang höchstens Ed Wood. Aber mal schauen, mir fehlen noch 1-2 Filme.

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